Auf der CES in Las Vegas wird auf die Bremse getreten. Die Zahl der Fachbesucher werde in diesem Jahr auf 150.000 bis 170.000 gedrückt. Nachdem im Jahr 2015 ein Zuwachs um elf Prozent auf 176.000 Gäste registriert wurde, soll es dieses Jahr „weniger gedrängt“ zugehen, sagte der Messe-Chef Gary Shapiro dem „Wall Street Journal“.

CES (Bild Lenovo)
CES (Bild Lenovo)

Ein weiteres Problem bleibt trotz der Ticket-Reduzierung allerdings bestehen: Das Messegelände in Las Vegas ist für die Technikmesse inzwischen viel zu klein. Diverse Pressekonferenzen finden deswegen in den örtlichen Hotels oder anderen Räumlichkeiten statt. Für die Aussteller sorgt das zwar für mehr Exklusivität abseits des Messetrubels, die Kehrseite ist allerdings ein Verkehrschaos auf den ohnehin stark frequentierten Straßen des Spieleparadieses. Auch die Monorail, die zwischen Hotels und Messegelände eingesetzt wird, ist oft hoffnungslos überfüllt.

Ähnlich wie der Mobile World Congress in Barcelona ist auch die Consumer Electronics Show in Las Vegas nur für Fachbesucher nach einer vorherigen Anmeldung zugänglich. Normale Besucher erhalten in der Regel keinen Zutritt auf das Messegelände. Und noch etwas sorgt für Aufsehen: Wer das Messegelände in Las Vegas betreten möchte, muss in diesem Jahr auf das Mitführen eines Koffers verzichten. Die Angst vor etwaigen versteckten Sprengsätzen ist nach den Ereignissen der vergangenen Monate auch in den USA groß. Deswegen soll es auch zu verstärkten Taschenkontrollen kommen.