Im Samsung Galaxy S6 edge haben Sicherheitsforscher von Googles Project Zero Sicherheitslücken entdeckt. Die Unsicherheiten kommen nicht von der Android-Systemsoftware, sondern von Systemerweiterungen und Zusatzprogrammen von Samsung selbst.

Galaxy S6 edge (Bild: Samsung)
Galaxy S6 edge (Bild: Samsung)

Im Vergleich zu einem unveränderten Android-Smartphone machen die Systemerweiterungen und Zusatzprogramme von Samsung das Galaxy S6 edge deutlich unsicherer, gaben die Sicherheitsforscher von Google bekannt. Das Team spürte insgesamt elf Sicherheitslücken auf.

Die gravierendste Sicherheitslücke soll eine von Samsung verwendete Systemerweiterung eröffnet haben, mit der in einem ZIP-Archiv verpackte Dateien auf einer Speicherkarte entpackt werden können. So hätten Angreifer Kontakte, Fotos oder SMS ausspionieren können.

Inzwischen sollen acht der Fehler von Samsung durch ein Update im Oktober geschlossen worden sein. Darunter die gravierendsten Lücken. Die übrigen drei sollen im Laufe des Novembers geschlossen werden, schreibt die Google-Projektleiterin in einem Blog-Beitrag.