Apples neues iPhone 6s gibt es ab einem Preis von 739 Euro. Dafür bekommt man die Version mit 16 GB Speicher. Dem Magazin Business Insider zufolge hat die Bank of America-Tochter Merrill Lynch nun eine erste Schätzung veröffentlicht, wie viel das iPhone den Hersteller kostet. Für die einzelnen Bauteile soll Apple demnach gut 200 Euro bezahlen.

Das iPhone (BIld: Apple)
Das iPhone (BIld: Apple)

Den größten Anteil der Gesamtkosten macht die Halbleiter-Elektronik aus – knapp 113 Euro werden hierfür fällig. Davon entfallen 32 Euro auf das Funkmodul und 22 Euro auf den neuen 64-Bit-A9-Prozessor. Sensoren wie der Fingerabdruckscanner oder die NFC-Einheit schlagen mit 19,50 Euro zu Buche, während für den 64-GB-Speicher knapp 18 Euro fällig werden. Hinzu kommen die Kosten für das Display, die Kamera und den Akku, die sich auf 65 Euro belaufen. Die restlichen technischen Komponenten sowie das Gehäuse aus Metall werden mit gut 29 Euro beziffert.

Zieht man die Summe von den 849 Euro ab, die das iPhone 6s in der Version mit 64 GB Speicher kostet, bleiben unter dem Strich gut 640 Euro übrig. Posten für das Marketing, die Entwicklung, den Verkauf sowie die Fertigung sind hierbei aber noch abzugsfähig. Rechtfertigen darf sich Apple aber für den immensen Aufschlag beim Speicher. Wer das iPhone 6s statt mit 16 GB Speicher mit einem internen und nicht per Micro-SD-Karte erweiterbaren Datendepot von 64 GB haben möchte, muss für ein Bauteil, dass nur wenige Euro mehr kosten dürfte, satte 110 Euro mehr bezahlen.