Apple hat damit begonnen, das Limit der iCloud-Musikmediathek von Apple Music sowie iTunes Match zu erhöhen. Ab sofort können Nutzer bis zu 100.000 Songs in der iCloud speichern und mit allen gekoppelten Geräten auf die Musikbibliothek zugreifen.

Apples iCloud (Bild Apple)
Apples iCloud (Bild Apple)

Bislang war es Nutzern von Apple Music und iTunes Match möglich, bis zu 25.000 Lieder in der iCloud zu speichern. Was iTunes-Chef Eddy Cue bereits im Sommer dieses Jahres angekündigt hatte, bestätigen viele Nutzer nun: Das Limit der iCloud-Musikbibliothek ist deutlich angehoben worden. Künftig ist es möglich, auf die vierfache Menge, also 100.000 gespeicherte Songtitel, in der iCloud zuzugreifen. Das Limit wollte Apple bereits mit der Einführung von iOS 9 erhöhen, doch aus unbekannten Gründen verschob sich die Neuerung bis iOS 9.1.

Die Begrenzung bezieht sich dabei auf die Titel einer CD, die Nutzer zu iTunes hinzugefügt haben. Songs, die im iTunes Store gekauft wurden, rechnet Apple nicht mit in die Begrenzung ein. Im wesentlichen synchronisieren iTunes Match und die iCloud-Musikbibliothek die iTunes- und Apple-Music-Musikbibliothek immer wieder und speichern daraufhin all die Songs, die bislang noch nicht in der iCloud aufbewahrt werden.

Die iCloud-Musikbibliothek kostet Nutzer hierzulande 24,99 Euro im Jahr. Auch Anwender von Apple Music können die iCloud zusätzlich und ohne Aufpreis nutzen, müssen im Monat aber weiterhin 9,99 Euro für Apples Musikdienst bezahlen.