Auf dem diesjährigen Mobile World Congress (MWC) im März stellte Fujitsu erstmals einen Prototyp vor, der einen Iris-Scanner verbaut hat. Was dort noch ein kleiner Traum war, ist nun Realität geworden: Fujitsu hat mit dem Arrows NX F-04G ein Smartphone auf den Markt gebracht, welches das Entsperren des Smartphones durch ein Passwort mit einem Iris-Scanner ersetzt.

Fujitsu Arrows NX (Bildquelle: NTT Docomo)
Fujitsu Arrows NX (Bildquelle: NTT Docomo)

Der Iris-Scanner soll beim neuen Fujitsu-Smartphone vielerlei Funktionen ersetzen. Nutzer können mit dem Scanner ihr Gerät entsperren, sofern sie vorher ihre Iris auf dem Smartphone registriert haben. Passwörter können ausgetauscht und auch beispielsweise Finanztransaktionenmit dem Scan ausgeführt werden. Vom Prinzip her funktioniert der Iris-Scanner wie ein Fingerabdrucksensor: Der Scanner erfasst das einzigartige Muster der Iris des Nutzers, das heißt den farbigen Bereich rund um die Pupille, und speichert es. Inwiefern der Iris-Scanner allerdings abgesichert ist, ist nicht eindeutig klar.

Neben dem Highlight des Smartphones lässt sich aber auch die restliche Ausstattung sehen. Das Arrows NX F-04G bietet seinen Nutzern ein 5,2 Zoll großes Display, welches mit 2.560 x 1.440 Pixeln auflöst. Ein Snapdragon 810 Octa-Core-Prozessor, von denen vier Kerne mit 2 GHz und die anderen vier mit 1,5 GHz takten, hält das Smartphone am Leben. Der Arbeitsspeicher ist 3 GB groß, der interne Speicher bietet 32 GB. Nicht zuletzt können Nutzer Fotos mit einer 21,5- sowie 2,4-Megapixel-Kamera aufnehmen. Beim Betriebssystem setzt Fujitsu auf Android 5.0 Lollipop.

Verfügbarkeit

Das Arrows NX F-04G wurde mit dem Sommer-Lineup des japanischen Netzbetreibers NTT Docomo vorgestellt und soll Ende des Monats in den Handel kommen. Der Preis und auch, ob das Smartphone nach Deutschland kommen wird, ist noch nicht bekannt. Das Arrows NX F-04G ist in den Farben Iris Green, Schwarz und Weiß erhältlich.