Japaner gelten als überaus reinliche Menschen, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das erste Smartphone, das damit Werbung macht, auch mit Seifenwasser abgespült werden zu können, aus dem Land der aufgehenden Sonne kommt. Der Preis für die Seifenresistenz liegt bei für die verbaute Technik recht hohen 430 Euro.

Digno Rafre (Bild: Kyocera)
Digno Rafre (Bild: Kyocera)

Wasser- und Staubdichtigkeit sind in der Smartphone-Welt keine Seltenheit mehr. Sony, Samsung und der Spezialist Caterpillar haben Handys im Angebot, denen Wasser und Staub nichts anhaben kann. Dabei werden allerdings fast immer einige Einschränkungen seitens der Hersteller direkt mitgeliefert. So warnen sie meist davor, die Geräte in Chlor- und Salzwasser zu tauchen. Eine weitere Einschränkung wird nun vom japanischen Hersteller Digno weg gelassen: Seife soll dem neuen Smartphone Rafre nichts anhaben können. Neben der Waschbarkeit soll es auch wie einige Modelle von LG eine selbstheilende Oberfläche bieten, auf der kleine Kratzer von alleine verschwinden.

Untere Mittelklasse für 430 Euro

Abgesehen von den außergewöhnlichen Features bietet das Digno Rafre technische Hausmannskost statt Haute Cuisine. Der 5-Zöller beheimatet eine Displayauflösung in HD, 2 GB Arbeits- und 16 GB Hauptspeicher. Über den Prozessor schweigt man sich in Japan aus. LTE, eine mit 13 und eine mit 2 Megapixel auflösende Kamera und Android 5.1 zeigen ernsthafte Bemühungen sich am Markt zu beteiligen. Dazu integriert Digno einen 3.000 mAh großen Akku und Bluetooth 4.1 in das 155 Gramm schwere und 71 x 141 x 10 Millimeter große Gehäuse.

Das in drei Farben erhältliche Smartphone wird wohl nicht nach Deutschland kommen, soll in Japan aber bald für knapp 60.000 Yen zu haben sein. Das entspricht einem hiesigen Preis von knapp 430 Euro.

http://youtu.be/Vc6eNqoLeQs